F. Scott Fitzgerald

Für dich würde ich sterben

Erzählungen
Cover: Für dich würde ich sterben
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2017
ISBN 9783455000078
Gebunden, 496 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Gregor Runge und Melanie Walz. Der Traum von Ruhm und Geld, das Streben nach persönlichem Erfolg, die Mystifikation der Frau und der Liebe, rauschende Partys, Höhenflüge und Abstürze ins Bodenlose - das waren die Themen seines Lebens und seines Werks. Am Ende hatte F. Scott Fitzgerald, einst ein literarisches Wunderkind und später umschwärmter Erfolgsautor, sein Publikum verloren. Kaum einer erinnerte sich an ihn, einen der bestbezahlten Story-Schreiber der Zwanziger. Und kaum einer wollte noch seine Erzählungen drucken. Viele von ihnen blieben bis heute unveröffentlicht. Nun erscheinen sie endlich: Fitzgeralds letzte Erzählungen, 16 abgeschlossene Geschichten und zwei Skizzen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.05.2017

Verena Lueken empfiehlt an diesem Band mit Kurzgeschichten aus den 1930er Jahren von F. Scott Fitzgerald vor allem den Anhang. Dort erfährt sie die "Geschichten um die Geschichten", die Bedingungen ihrer Entstehung und Vermarktung. Die Texte selber hingegen scheinen ihr literarisch kaum der Rede wert, Geschichten zum Geldverdienen, meint sie, deren Konstruktion an dünnen Fäden hänge. Die alte Melancholie und Traurigkeit stellt sich wie bei allen Fitzgerald-Texten allerdings auch hier ein, erklärt sie.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 12.04.2017

Voller Vorfreude hat Rezensentin Susanne Mayer diese achtzehn von der New Yorker Literaturdozentin Anne Margaret Daniel herausgegebenen, bisher unveröffentlichten Erzählungen von F. Scott Fitzgerald gelesen. Allein, die überwiegend in den Jahren 1935/36 zum Broterwerb verfassten und von verschiedenen Zeitungen abgelehnten Erzählungen wollen nicht ganz halten, was sie versprechen, meint die Kritikerin. Skizzenhaft erscheinen ihr die Stücke, die zwar mit Witz und "flotten" Dialogen daherkommen, aber wohl eher auf der Leinwand funktionieren, glaubt die Rezensentin, auf die Fitzgerald hier bereits ein wenig erschöpft wirkt. Mit Interesse hat sie allerdings jene ungewöhnlich "brutalen" Texte gelesen, die im Bürgerkrieg spielen. Und in der in Hollywood spielenden Titelstory erkennt Mayer schließlich auch den großen Erzähler wieder: Überraschungsreich und voller herrlicher Formulierungen, lobt sie.

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