Mit 109 Abbildungen im Text und 8 Farbtafeln. Mit einem Vorwort von Hans Belting.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.07.2002
Bedauerlicherweise ist dieses Buch des Kunsthistorikers Felix Burda Stengel durch den frühen Tod des Autors nur Fragment geblieben, meint Valeska von Rosen, vieles bleibe im Bereich der Denkanstöße. Doch Burdas unkonventionelle Parallelisierungen haben es für die Rezensentin in sich: Anhand der Fresken des Jesuiten Andrea Pozzo aus dem 17. Jahrhundert und der Videoinstallationen von Bruce Naumann und Bill Viola versucht Burda zu zeigen, worin sich frühneuzeitliche und postmoderne Wahrnehmungen und Perspektiven überschneiden, worin sie sich aber auch unterscheiden, umreißt Rosen das Thema. Dies scheint tatsächlich keine leichte Aufgabe gewesen zu sein, doch die Rezensentin bemüht sich erfreulicherweise sehr, den komplexen Gehalt so nachvollziehbar wie möglich darzustellen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…