Mit 109 Abbildungen im Text und 8 Farbtafeln. Mit einem Vorwort von Hans Belting.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.07.2002
Bedauerlicherweise ist dieses Buch des Kunsthistorikers Felix Burda Stengel durch den frühen Tod des Autors nur Fragment geblieben, meint Valeska von Rosen, vieles bleibe im Bereich der Denkanstöße. Doch Burdas unkonventionelle Parallelisierungen haben es für die Rezensentin in sich: Anhand der Fresken des Jesuiten Andrea Pozzo aus dem 17. Jahrhundert und der Videoinstallationen von Bruce Naumann und Bill Viola versucht Burda zu zeigen, worin sich frühneuzeitliche und postmoderne Wahrnehmungen und Perspektiven überschneiden, worin sie sich aber auch unterscheiden, umreißt Rosen das Thema. Dies scheint tatsächlich keine leichte Aufgabe gewesen zu sein, doch die Rezensentin bemüht sich erfreulicherweise sehr, den komplexen Gehalt so nachvollziehbar wie möglich darzustellen.
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