Herausgegeben von Sibylle Appuhn-Radtke, Josef H. Biller, Dagmar Dietrich und
Maria-Luise Hopp-Gantner. Mit 256 Abbildungen. Johann Andreas Wolff, Hofmaler des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel, war von etwa 1680 bis zu seinem Tod einer der bedeutendsten Künstler in München. Als Maler monumentaler Altarbilder und profaner Deckengemälde wurde er hoch geschätzt, doch auch bei Innenausstattungen sakraler und profaner Repräsentationsräume, bei Entwürfen für Architektur und Gartenanlagen nahm er eine maßgebliche, innovative Position ein, und er prägte die folgende Künstlergeneration. Die vorliegende Publikation gibt erstmals einen Eindruck von der Breite seines Schaffens und zu seinem 300. Todestag werden Wolffs Lebenswerk neunzehn neu recherchierte, reich illustrierte Aufsätze gewidmet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.11.2016
Gottfried Knapp kann sich gut vorstellen, welche Freude die Autoren des vorliegenden Bandes dabei hatten, die klaffende Lücke zu schließen, indem sie den Münchner Hofmaler und Raumgestalter Johann Andreas Wolff einer Neubewertung unterzogen. Der zu Wolffs 300. Todestag erscheinende, laut Rezensent gut bebilderte Band, bietet Knapp neue Erkenntnisse zu Wolff, seinen Schülern und dem Einfluss seines Werkes auf die Kunstentwicklung in Süddeutschland in Zusammenfassung. Unter anderem kann Knapp anhand der Bildbeispiele aus Bayern und den österreichischen Stiften erkennen, wie Wolff in seinen monumentalen Altarbildern die Wirkungsmittel seiner Schüler vorwegnahm.
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