Herausgegeben von Maria Goudsblom-Oestreicher und Erhard R. Wiehn. Mit zahlreichen Abbildungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.01.2001
Ein "nüchternes Stenogramm einer kollektiven Verwahrlosung" sind für Sabine Fröhlich die Aufzeichnungen des jüdischen Arztes Felix Hermann Oestreicher aus dem KZ Bergen-Belsen. Die um Bild- und Textdokumente ergänzten Tagebücher würden zu einem eindringlichen Zeugnis, dass das "gewaltsame Ende einer Familie" dokumentiere, die "aufgrund verwandtschaftlicher Privilegien (...) `nur` nach Bergen-Belsen deportiert wurde". Für die Rezensentin ein Tagebuch, das "der aus der Not geborenen Unmittelbarkeit" seine Authentizität verdankt.
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