Zum Heiligen Franz von Assisi hatte "Rom" immer ein zwiespältiges Verhältnis: Er wurde geliebt als wirkungsmächtige Integrationsfigur für fast jede Form von 'Volksfrömmigkeit' und für Freidenker- und Reformierertum am Rand der Kirche, zählte sich aber auch selbst zu diesen Randgestalten und Verehrern der "Dame Armut", ohne jemals etwas anderes als rechtgläubig sein zu wollen. Wer Franziskus wirklich kennen will, muss 800 Jahre Argwohn und Heiligenverehrung beiseiteräumen und seine Schriften lesen, die er in aller Demut als höchsten Anspruch an christliches Leben formuliert hat. Diese Ausgabe bietet das lateinische Original und die deutsche Übersetzung sowie eine geschichtswissenschaftliche Kommentierung von Dieter Berg.
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