Mit zahlreichen farbigen Abbildungen von Norbert Trummer.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.10.2004
Laura Weissmüller stellt diesen "Austrian-Psycho-Trashkrimi", wie "Zirkusblut" von Franzobel im Untertitel heißt, vor. Wegen der "lustigen" Bilder und weil er "quietschbunt" ist, sieht er aus wie ein Kinderbuch, informiert die Rezensentin, doch rät sie dringend, ihn bloß nicht in die Hände von Kindern geraten zu lassen. Denn wie es seine Bewunderer von ihm erwarten, sprengt auch dieser Krimi, in dem der stets schlechtgelaunte, "sexistische" Kommissar Hörgas mit zwei abgetrennten Frauenköpfen konfrontiert wird, die Grenzen des "guten Geschmacks", stellt die Rezensentin vergnügt fest. Sie räumt ein, dass der Plot dürftig ist und dass man nicht zu zart besaitet sein darf, wenn man die Lektüre genießen will. Doch für diese Unbill entschädigt den eingefleischten "Fan" die "Pointendichte" und die sprachliche Brillanz, da ist sich Weissmüller ganz sicher.
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