7. Berliner Kolloquium der Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung. Heute sind es Computer und Handys, die miteinander vernetzt sind und den Informationszugriff immer und überall ermöglichen. Schon bald aber lassen sich kleinste, billige und über Funk miteinander kommunizierende Prozessoren und Sensoren in fast beliebige Dinge einbauen. "Smarte" Alltagsgegenstände können dann ihre Umgebung erfassen, haben Zugriff auf beliebige Ressourcen im Internet und wissen, wo sie sind und wer in der Nähe ist. Wie aber leben wir in einer solchen total informatisierten und vernetzten Welt? In diesem Buch kommen Wissenschaftler zu Wort, die auf dem Gebiet des ubiquitous computing arbeiten. Sie erläutern das Potential der allumfassenden Informatisierung und diskutieren mögliche Anwendungen und Auswirkungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.07.2003
Wer sich für die ethischen Implikationen des sogenannten "Ubiquitous Computing" interessiere, sei mit diesem "klugen und überaus informativen Buch" ebenso gut beraten, lobt Thomas Köster, wie auch alle, die sich über die juristischen Probleme einer möglichen künftigen mikrochipbasierten Totalvernetzung von Alltagsgeräten etwa oder über die betriebswirtschaftlichen Aspekte des Themas informieren möchten. Informatiker, Kulturwissenschaftler und Philosophen, so erfahren wir vom Rezensenten, gehen in diesem Sammelband außerdem der Frage nach, ob und inwieweit "intelligente", vernetzte Hausgeräte, Rasenmäher, Fahrzeugtechnologie und Brillen mit Displays "zu mehr Selbstbestimmung führen" können und diskutieren weitere "Vor- und Nachteile der teils erschreckenden Zukunftsvisionen", die beispielsweise an die Einführung von Kühlschränken geknüpft werden, die selbstständig entscheiden und ordern können, was wir dann in ihnen vorfinden sollen.
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