Warum aus Arno Schmidts Verhandlungen mit Max Bill über eine Dozentenstelle an der Hochschule für Gestaltung in Ulm nichts geworden ist.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2021
Die sechzehn Seiten lässt sich Willi Winkler gerne 4,50 Euro kosten, damit Georg Patzer ihm im neuen Spuren-Heft des Deutschen Literaturarchiv berichten kann, wie Arno Schmidt 1955 um eine Dozentenstelle an der Ulmer Hochschule für Gestaltung vorsprach. Grotesk, findet Winkler. Auch wenn Schmidtianern das Ereignis natürlich bekannt ist, wie Winkler vermutet. Dem normalsterblichen Leser bietet die Anekdote Lehrreiches (was ist eine Hochschule für Gestaltung?) und jede Menge Komik, versichert Winkler.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…