Georg Pfleiderer zeigt in detaillierten Untersuchungen, dass die erkenntnistheoretische Strukturanalyse um eine Analyse der Argumentationsstruktur und -strategie von Barths theologischen Texten erweitert werden muss...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.03.2001
In einer recht gelehrt daherkommenden Rezension erläutert Armin Adam dem Leser vor allem die Grundzüge der Theologie Karl Barths, insbesondere, was die "Radikalisierung des Handlungsbegriffs" betrifft, bei dem der Wissenschaft nicht mehr nur eine deutende Rolle zugewiesen wird, sondern eine "zu allererst agitatorische und polemische Handlung" verlangt ist. Die Vorzüge der vorliegenden Studie liegen nach Adam vor allem darin, dass der Autor aufzeigt, wie sehr Barth zur den "Protagonisten der `radikal antimodernen Modernisierung` der zwanziger Jahre" gehörte. Dabei betont der Rezensent, dass - um diese reformierte Theologie zu verstehen - die Lektüre von "Weber, Lukacs, Schmitt, von Emanuel Hirsch und Friedrich Gogarten" unabdingbar sei. Pfleiderer ist es nach Adam in seiner Studie "mit beneidenswert souveränem Überblick" gelungen, "ein Bild der intellektuellen zwanziger Jahre" zu zeichnen.
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