Ist die Welt und der Mensch in ihr von einer alles umfassenden Sinnlosigkeit bestimmt, oder gibt es Gott als letzten Sinngrund? Das Buch macht deutlich, dass die Frage nach Gott nicht ausschließlich in Religion und Glauben gehört, vielmehr ist sie nahezu das Hauptthema in der Geschichte des philosophischen Denkens. Und so ist sie auch heute noch - allem Anschein zum Trotz - eine der fundamentalen Fragen des Menschen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 20.10.2001
Das Buch, meint Rezensent "mim", steht und fällt mit der Möglichkeit einer "keineswegs nur terminologischen Klärung". Der "Frage nach Gott," will er damit sagen, muss die Frage nach der Substanz "philosophischer Theologie" voraufgehen. Des Autors Verständnis davon indes, wie es der Band (etwa im Rekurs auf Heraklit) festhält, gibt uns der Rezensent als Vorgeschmack mit. Anders als Philosophen wie Derrida oder Vattimo, deren Schriften, wie es hier heißt, "wieder und wieder von Gott heimgesucht werden," zielt es auf "Gott als letzten Sinngrund."
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