Peter Baaks trifft auf seiner Reise die junge 22jährige Malerin Johanna. Eine wundersam, skurrile Geschichte beginnt?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.12.2011
"Getrieben" ist das Wort, das Wiebke Porombka am Besten zu passen scheint für diese Prosa. Gerald Uhlig-Romeros Roman, meint die Rezensentin, erzählt auch von der rätselhaften Stoffwechselkrankeit seines Autors und der möglicherweise daraus gespeisten Erkenntnis über die Abwesenheit von Sinn und die Bedeutung des Zufalls. Was der Held des Buches in einem Zugabteil erlebt, beschreitet laut Porombka die Pfade deutscher Schauerromantik und spricht zugleich immerzu von der Kontingenz alles Seienden. Die von Porombka mit Erstaunen konstatierte Wucht des Textes und der für die Rezensentin mitunter schwer zu ertragende sprachliche wie inhaltliche Kontrollverlust scheinen einander zu bedingen.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…