In diesen kurzen, über viele Jahre entstandenen Notaten, reflektiert Gertud Leutenegger über das Schreiben. Oft sind es Maximen, dann wieder kleine Beobachtungen, bisweilen auch Ausrufe des Erstaunens über ihre eigene Prosa.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2022
Rezensent Michael Krüger empfiehlt Gertrud Leuteneggers kurze Notate über das Schreiben als Propädeutik über ein prekäres Geschäft. Zu erfahren ist hier laut Krüger, was es heißt zu schreiben, warum es einen dazu treibt, was Scheitern und Vollkommenheit in diesem Zusammenhang bedeuten, auch wenn die Autorin nurmehr Annäherungen, keine schlüssigen Antworten parat hält, wie Krüger erklärt, der mit den Texten sowohl Anregungen zum Nachdenken erhält als auch eine Poetik der Autorin, die er gern gleich an Leuteneggers Werk anlegt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…