Aus dem Italienischen von Monika Lustig. Bari - eine Leiche wird mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Der Fall ist eindeutig: Der junge Mann, der beim Verlassen des Tatorts gesehen wird, wird sofort überführt - er schweigt beharrlich. Doch weder gibt es ein Motiv noch eine Verbindung des Täters mit dem Opfer. Der Zweifel lässt Maresciallo Pietro Fenoglio nach Indizien suchen. Dabei stößt er auf die dunkle Vergangenheit des Opfers, die eine neue komplexe Schuldfrage aufwirft. Eine perfekt komponierte Story à la Sherlock Holmes, mit einem sympathischen Ermittler: melancholisch, musisch, mit Spürsinn.
Im Perlentaucher:
Den eigenen Lügen glauben
Gianrico Carofiglio gehört zu den erfolgreichsten, aber auch interessantesten und klügsten Krimiautoren Italiens. Er hat in Bari als Staatsanwalt gearbeitet, die Antimafia-Kommission des italienischen Parlaments beraten und schließlich von 2008 bis 2013 für den Partito Democratico im Senat gesessen. Dabei haben seine Kriminalromane nichts Abgebrühtes, sie sind ausgesprochen feinsinnig, fast muss man sie sensibel nennen.
Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…