Aus dem Italienischen von Monika Lustig. Bari - eine Leiche wird mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Der Fall ist eindeutig: Der junge Mann, der beim Verlassen des Tatorts gesehen wird, wird sofort überführt - er schweigt beharrlich. Doch weder gibt es ein Motiv noch eine Verbindung des Täters mit dem Opfer. Der Zweifel lässt Maresciallo Pietro Fenoglio nach Indizien suchen. Dabei stößt er auf die dunkle Vergangenheit des Opfers, die eine neue komplexe Schuldfrage aufwirft. Eine perfekt komponierte Story à la Sherlock Holmes, mit einem sympathischen Ermittler: melancholisch, musisch, mit Spürsinn.
Im Perlentaucher:
Den eigenen Lügen glauben
Gianrico Carofiglio gehört zu den erfolgreichsten, aber auch interessantesten und klügsten Krimiautoren Italiens. Er hat in Bari als Staatsanwalt gearbeitet, die Antimafia-Kommission des italienischen Parlaments beraten und schließlich von 2008 bis 2013 für den Partito Democratico im Senat gesessen. Dabei haben seine Kriminalromane nichts Abgebrühtes, sie sind ausgesprochen feinsinnig, fast muss man sie sensibel nennen.
Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…