Mit Fotos. In diesem unterhaltsamen Essay spaziert Giwi Margwelaschwili durch Berlin, und liest, was an die Wände geschrieben wurde: "Berlin muss deutsch bleiben" oder "Soft resistance". Was, fragt sich der Autor, wollen uns die Mauerbedichter damit genau sagen? Margwelaschwili geht seiner Philosophie folgend dem ontotextologischen Gehalt der Mauerinschriften auf den Grund und kategorisiert sie.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.08.2010
Nur kurz weist Rezensent Tobias Lehmkuhl auf diesen Essayband Giwi Margwelaschwilis hin. Der Autor untersucht die Sprüche und Graffiti Berliner Mauern und überprüft sie offenbar auf ihre Vorhersage-Kräftigkeit. Dem Text sind Fotos von Alexander Janetzko beigegeben. Lehmkuhl scheint den Essay ganz gern gelesen zu haben. Auch wenn Margwelschwili vielleicht etwas weniger Fremdwörter in seinen Text hätte einfließen lassen können, so schreibt er doch in "angenehm-ambivalentem Ton", lobt der Rezensent.
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