Aus dem Amerikanischen von Wolfgang von Einsiedel. Mit einem Nachwort von Hans Jürgen Balmes. Frankreich, Ende der zwanziger Jahre. Der junge Schriftsteller Alwyn Tower zieht sich zu seiner Freundin aufs Land zurück. Da tauchen plötzlich die Cullens auf, exzentrische Landadelige aus Irland. Mrs Cullen ist eine leidenschaftliche Jägerin. Wo immer sie ist, führt sie ihren Jagdfalken Lucy mit sich. Sie liebt den Vogel abgöttisch, ihr Mann hasst ihn zutiefst. Der schneidende Blick des Falken provoziert eine ganze Serie von spannungsgeladenen Auseinandersetzungen: in immer neuen Variationen bereden die Bewohner des Landsitzes Liebe und Treue, Leidenschaft und Betrug. Wunden brechen auf, Dramen nehmen ihren Lauf.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…