Aus dem Englischen von Volker Zimmermann. Im Mittelpunkt steht die siebenundzwanzigjährige Halbjapanerin Nao Brown, die in einem Designer-Spielzeugshop arbeitet. Ihre rastlose Suche nach innerer Ruhe und Spiritualität führt sie schließlich in ein buddhistisches Zentrum. Als sie den Mann ihrer Träume trifft, einen vollbärtigen Waschmaschinenmechaniker, muss sie feststellen, dass Träume mitunter recht sonderbar sein können. Die Graphic Novel wurde in Angoulême 2013 mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet.
Glyn Dillons intimer, aus vielfältigen eigenen Erfahrungen schöpfender Comic über gescheiterte erste Dates, die Entwicklung persönlicher Nähe und neurotische Zwangsstörungen, die einem das Leben schwer machen, hat Michael Brake außerordentlich gut gefallen: Kitschfallen werden gut umfahren, sensible Themen behutsam angegangen, die Geschichte mäandert wie das echte Leben durch eine Abfolge von Nebensächlichkeiten und Beiläufigkeiten und nicht zuletzt ist auch die ästhetische Gestaltung vollauf gelungen. So berichtet der Rezensent von einem "filigranen Strich" in den dennoch skizzenhaft bleibenden Zeichnungen und einer Seitenarchitektur, die genaues Hinsehen insbesondere in den Details immer wieder belohnt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…