Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 10.06.2000
Greg Gorman, Starfotograf aus Los Angeles, hat ein Buch mit etwa 200 seiner Porträts und Körperstudien veröffentlicht, in dem sich klassische Inszenierungen von Schönheit - zur Schau getragen von Hollywoodstars wie Johnny Depp und Keanu Reeves - finden. Der Versuch Gormans, den Bildern eine Wirkungsmöglichkeit jenseits der Werbefotografie zu geben als die sie - größtenteils zumindest - in Auftrag gegeben wurden, bewertet der Rezensent Daniel Kothenschulte ähnlich kritisch wie Gormans Anspruch, sich dem Trend zu trashigen Inszenierungen und zur Darstellung tragischer Realitäten in der Fotografie durch ein Festhalten an `sauberer Porträtfotografie` entgegenzustellen. Vielmehr ist für Kothenschulte der Stil von Gormanns Fotografien in deren Produktionssituation angelegt. Ironisch bemerkt er, dass "dort, in Publicity und Werbung, die verpönte Sauberkeit doch noch immer dann und wann anzutreffen ist". Und die sieht für ihn bei Gorman oft aus wie "Leni Riefenstahl mit einer Prise Sex."
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…