Unter dem Titel "Wissenschaftsgeschichte zum Anfassen" werden zum einen Episoden der "älteren" und "Lüngern" Geschichte des Verlags Frommann-Holzboog beleuchtet, zum anderen aktuelle Fragestellungen rund ums wissenschaftliche Buch aufgegriffen...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.10.2002
In aller Kürze stellt der mit "sja" zeichnende Rezensent die von Günther Bien und anderen herausgegebene Festschrift für den nun 275 Jahre alten frommann-holzboog Verlag und dessen 75jährigen Verleger vor. Im Mittelpunkt steht laut Rezensent die Schriftkultur, die an ihren beiden Extremen in Augenschein genommen werde. So weise Thomas A. Szlezák auf die sogenannte platonische Esoterik hin. Im Vergleich zu dieser mündlich formulierten Philosophie für die Eingeweihten hielt Platon seine Schriften nur für "das Zweitbeste". Daneben hebt der Rezensent den Beitrag von Michael Trauth hervor, der in Anbetracht des Siegeszugs der modernen Informationstechnologien für das Medium Buch plädiert. Gegenüber dem Internet sprechen nach Trauth zumindest zwei gute Gründe für das Buch, referiert der Rezensent, das höhere Niveau, das sich durch die vielfachen Selektionsmechanismen ergebe, und die Beständigkeit der gedruckten Information gegenüber dem sich ständig wandelnden Inhalt des Netzes. "Diese und viele andere guten Büchereigenschaften, vom gediegenen Leineneinband bis zum schweren, matt glänzenden Papier", lobt der Rezensent, "vereinigt die Festschrift denn auch in sich."
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