Seit der Gründung im jungdeutschen, antihabsburgischen Sachsen hat der Reclam Verlag ein Stück deutsche Kulturgeschichte geschrieben; sein zentraler Programmteil, die "Universal-Bibliothek", gehört zu den festen Größen des Bildungswesens. Der Band erzählt die von wechselnden Zeitläufen mitbestimmte Geschichte des Verlags und enthält eine Vielzahl interessanter Dokumente, Bilder und Zitate.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.04.2004
Joachim Kalka bescheinigt diesem Band, der zum zweihundertsten Reclam-Jubiläum die Verlagsgeschichte Revue passieren lässt, dass tatsächlich auf relativ knappem Raum die "wichtigsten Veröffentlichungen" dieses renommierten Verlags referiert werden. In chronologischer Folge skizziert der Autor Dietrich Bode das Verlagsprogramm, das auch einen interessanten Einblick in den Lesergeschmack des 19. Jahrhunderts erlaubt, stellt der Rezensent angetan fest. Er findet es zwar "angemessen", dass der Autor vor allem die ""aufklärerischen" Verdienste" des Reclam Verlags hervorhebt, aber eigentlich hätte er sich gewünscht, dass auch die bisher kaum unter die Lupe genommenen, dabei in großer Zahl im Reclam Verlag gedruckten "Trivialtexte" benannt und analysiert worden wären.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…