Bühnennebel, Laserinstallationen, Lichtarchitekturen, Himmelsschriften - Gunnar Schmidt öffnet uns die Welt der flüchtigen Bilder und erklärt die wachsende Begeisterung für Medienkunst: statt einfacher Betrachtung ein Erlebnis mit allen Sinnen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.06.2011
Nach der Lektüre dieses Buches sollten "Weiche Displays" nicht nur einer skurrilen Forschergemeinde aus Gespensterspezialisten, Magiern und Cineasten ein Begriff sein, meint Rezensent Peter Rawert. Ausgesprochen interessant und kenntnisreich habe Gunnar Schmidt die Geschichte dieser Bilder aus Rauch und Nebel aufbereitet und dabei nicht nur die seit 1770 - unter anderem von Goethe und Schiller - geführte Debatte um die Glaubwürdigkeit der mit Hilfe einer Laterna Magica erzeugten Geistererscheinungen analysiert. Darüber hinaus spanne Schmidt in seiner "bemerkenswerten" Monografie einen Bogen von der Unterhaltungskultur der späten Aufklärung bis zu den zeitgenössischen Lichtkünsten, etwa Tony Ourslers im Jahre 2000 präsentierten Außeninstallation "The Influence Machine" und erläutere die Entwicklung dieser "Special Effect"-Kultur.
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