Aus dem Schwedischen von Birgitta Kicherer. Die erste große Liebe lässt einen die Welt mit anderen Augen sehen und stellt alles in Frage, sogar das Leben selbst ... Sylvia ist zum ersten Mal verliebt. Aber nicht wie ihre Freundin Meggan, die Bäumchen-wechsle-dich mit den Jungen spielt. Pelle ist ihre große Liebe, und die stellt ihr bisheriges Leben vom Fuß auf den Kopf. Alles verändert sich - Freundschaften zerbrechen und entstehen neu, das Verhältnis zu ihren Eltern wird auf die Probe gestellt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 16.03.2005
Heike Byn ist von Gunnel Lindes Buch über die erste Liebe zweier Dreizehnjähriger sehr eingenommen. Bei dem Jugendroman handele es sich zwar nicht um ein "Handbuch" für die ersten Erfahrungen mit der Liebe und allgemeingültige Antworten biete es ebensowenig, erklärt die Rezensentin, aber ohnehin müsse jeder Jugendliche seine eigenen Erfahrungen mit dem Chaos der Gefühle machen. Vielmehr schildere die schwedische Autorin aus der Perspektive der 13-jährigen Sylvia das Auf und Ab ihrer Beziehung zu ihrem Freund Pelle, wobei sie auch die ersten erotischen Annäherungen mit "sanften Worten und großem Ernst" beschreibt, lobt Byn. Dieses "alterslose" Buch hat Linde bereits 1977 geschrieben, staunt die Rezensentin und bedankt sich bei dem Verlag, der es nun auch deutschen Lesern zugänglich macht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.03.2005
Obwohl Gunnel Linde ihr Buch über das Erwachsenwerden bereits vor 30 Jahren geschrieben hat, ist es auch heute noch " lesens- und liebenswert", schreibt Rezensent Siggi Seuss. Lindes Protagonistin erzählt in dieser "zeitlosen Geschichte" vom Scheitern ihrer ersten Liebe und kommt zunächst zu dem "äußerst fragwürdigen" Schluss, dass ihr Leben mit dem Ende der Beziehung völlig "zerstört" sei. Dann aber leistet die Autorin zur Freude des Rezensenten Aufbauarbeit in Form von "Kommentaren", die die Lage nicht mehr so ausweglos scheinen lassen und mit Hilfe von Menschen, denen es gelingt, die "verwundete Seele zu balsamieren". Besonders die "wunderbaren Dialoge" haben es dem Kritiker angetan: Mit ihnen "malt" Linde das "differenzierte" Bild eines 15-jährigen Mädchens, wie es einem auch heute noch begegnen könnte.
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