Illustriert von Stefanie Harjes. Am Anfang war das Chaos, die grenzenlose, gähnende Leere. Aus dem Chaos entstanden Gäa, die Erde, und Eros, die Liebe. Mit diesen Worten beginnt die Schöpfungsgeschichte der alten Griechen. In diesem Band finden sich viele der schönsten Sagen des klassischen Altertums in einer Nacherzählung von Josef Guggenmos, die durch die Illustrationen von Stefanie Harjes in ein neues Licht gerückt werden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.03.2007
Rezensent Lorenz Jäger hat seine Freunde an dieser für junge Leser aufbereiteten Sammlung griechischer Sagen. Sie eigneten sich als Nachfolger des Märchens, weil sie es vermögen, ältere Kinder mit moralisch komplexeren Fragen zu beschäftigen. Walter Benjamin, der nach Auskunft des Rezensenten einst auf diese von Gustav Schwab zusammengetragene Sagensammlung schimpfte und sie banal fand, will sich Jäger auf keinen Fall anschließen. Seiner Meinung nach erzählen diese Mythen nicht weniger als "wie die Weltordnung entstand". Zudem empfindet Jäger die zeitgemäße Aufbereitung durch Josef Guggenmos als gelungen, weil seine Veränderungen "diskret" und respektvoll sind und die Sagen dennoch lesbarer machen. Auch die Illustrationen von Stefanie Harjes sorgten dafür, das dass Buch für die anvisierte Leserschaft zugänglich wird.
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