Der aeronautische Sindtbart samt Montgolphiere, heroische Husaren und Seil-Tänzer, furchterregende Riesentöter und Erd-Drachen, berüchtigte Venus-Reiter und frührosenfarbene Nixen bevölkern das phantastische Bestiarium des H.C. Artmann, nicht zu vergessen der Teufel Öbrister und mittendrin der Dunkle Meister Tod höchstselbst. Der Auswahlband zeigt den Wiener Erzpoeten in seiner ganzen barocken Wucht und Sprachpoesie: mit Hymnen auf Lebensüberschwang und Vanitasklagen, mit haarsträubenden Schwänken und allerlei heiteren Kapriolen, wie sie seit den Abenteuern des Lügenbarons Münchhausen nicht mehr so schön erdacht worden sind.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…