Herausgegeben und mit einem Nachwort von Elsbeth Pulver. Die Entwicklung der Stadt zur verkehrsreichen Metropole mit hektischer City und chromstahlverglaster Geschäftsmeile trägt dem Menschen als Individuum und seinem Bedürfnis nach Geborgenheit keine Rechnung. Wie wichtig der kleine überschaubare Lebensraum auch für den modernen Menschen ist, hat Hans Boesch schon früh erkannt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 07.07.2001
Hermann Wallmann bespricht in einer kurzen Rezension den Essayband des Schweizer Schriftstellers und Ingenieurs, dessen Gegenstand die Stadt ist. Er weist auf eine politische, eine literarische und schließlich - im letzten Beitrag des Bandes - auf eine poetologische Dimension der Texte hin und sieht Boesch vor allem in einer vermittelnden Position der Welt gegenüber. Wallmann wirkt angetan, auch wenn er das nicht explizit formuliert. Immerhin lobt er das Nachwort der Herausgeberin als "kundig".
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