Entgegen der weit verbreiteten Auffassung, das Weihnachtsfest sei in der armenischen Kirche nie gefeiert worden, zeigt Hans Förster, dass dieses Fest für einige Zeit während des 5. Jahrhunderts sehr wohl von der armenischen Kirche gefeiert wurde. Gemäß der ältesten Überlieferung wurde am Tag des Epiphaniefestes der Geburt Jesu gedacht. Anscheinend ist das Fest in Palästina entstanden. Deswegen gilt es als unwahrscheinlich, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Feier der Basilidianer, die am 10. beziehungsweise 6. Januar der Taufe Jesu gedachten, und dem Epiphaniefest besteht. Erst mit der Einführung des Weihnachtsfestes in den Kirchen des Ostens erinnerte man sich dort am Epiphaniefest nicht mehr an die Geburt Jesu, sondern an seine Taufe.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…