Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.11.2001
Thomas Meyer zeigt sich durchaus gespalten in seiner Ansicht zu diesem Buch. Was den Text angeht, bemerkt er lobend, dass die Studie "materialreich und sachkundig" sei. Die Lebensgeschichte der Ärztin Karin Magnussen, die sich zusammen mit Josef Mengele durch Menschenversuche profiliert hatte und der auch nach dem Krieg keinerlei Konsequenzen aus ihrem menschenverachtenden Tun entstanden waren, sei überzeugend dargestellt. Die Bildgestaltung bezeichnet der Rezensent allerdings als "sehr ärgerlich", da einige der grauenhaften Details mit Bildern versehen seien, die zudem noch aus einem anderen Zusammenhang stammen. Das vernichtende Fazit zu diesem Aspekt des Buches: "Die Menschen, die Magnussen auf dem Gewissen hat, haben diesen plakativen Unsinn nicht verdient."
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…