Vorwort - I. Romanwelten - Der anthropologische Roman. Seine Entstehung und Krise im 18. Jahrhundert (1980) - Zwischen Utopie und Bildungsroman. Der Staatsroman der deutschen Aufklärung (1983) - Agathon - Anton Reiser - Wilhelm Meister. Zur Pathogenese des Subjekts im Bildungsroman (1984) - II. Wilhelm Meister - Einführung in "Wilhelm Meisters Lehrjahre" (1988) - Wilhelm Meisters Geselle Laertes - Goethes römischer Freund Karl Philipp Moritz (1983) - Wilhelm Meisters schöne Amazone (1985) Der neue Tankred - Ritterliche Abenteuer - Der kranke Königssohn - Die schöne Amazone - Natalie und die Lehre des +++. Zur Rezeption Spinozas in "Wilhelm Meisters Lehrjahren" (1987) - Die Gesellschaft vom Turm und das Erbe der Illuminaten (1999) - "Gedenke zu wandern". Wilhelm Meisters Lebensreise (1992) - III. Klassisch und modern - Beobachtungen über das Gefühl des Erhabenen bei Goethe (1990) - Im Gewitter gesungen. Goethes "Prometheus"-Ode als Kontrafaktur (1997) - Für Göttersöhne. Goethes Begriff der Religion (1998) Ein ?Christentum zum Privatgebrauch? - Der Gott der Humanität - Die 'Ehrfurcht vor sich selbst' - Philosoph des Klassischen. Spuren Spinozas in Goethes Werk (1999) - Mißwollen. Zwei Rezensionen (1999/2005) - Willkür und Notwendigkeit. Goethes "Wahlverwandtschaften" als Kritik an der Romantik (1990) - Vom Realismus in Goethes Romanen (2000) - Kein Revolutionsfreund. Die französische Revolution im Blickfeld Goethes (2009) - IV. Faust - Fausts Verzweiflung (1998) - Dante, Byron und Faust. Weltliteratur in "Anmutiger Gegend" (2000) - Magier der Moderne. Cagliostro, Saint-Simon und Faust (2003) - Zustimmung zur Welt oder Faust und die Schöpfung (2010) Welttheater - Exzentriker der Schöpfung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2012
Gustav Seibt begrüßt diesen Band von Hans-Jürgen Schings, der dessen Studien zu Goethe versammelt. Sie verdeutlichen in Seibts Augen die große Leistung, die hinter den harmonischen Lösungen Goethes steht. Er hebt in diesem Zusammenhang die Studien über "Wilhelm Meisters Lehrjahre" hervor, ein Werk, das Schings als Roman einer Heilung verständlich macht. Seibt schätzt Schings' philologische Studien des Autor als präzise und gediegen. Ihre Nüchternheit lässt für ihn ihre bedeutenden Gegenstände nur "umso strahlender" hervortreten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.01.2012
Mit viel Lob bespricht Rezensent Thomas Meissner die nun unter dem Titel "Zustimmung zur Welt" versammelten Goethe-Studien aus drei Jahrzehnten von Hans-Jürgen Schings. Die Radikalität, mit der Schings versuche, Goethes späterer Konzeption der Lebensbejahung "auf die Schliche" zu kommen, hätte dem klassischen Goethe gefallen, versichert der Kritiker. So deute der Germanist den "Wilhelm Meister" etwa als von jeglichem Weltverdruss befreiten Helden, während er im "Faust" einen modernen Nihilisten erkenne. Meissner würdigt die "überragende philologische Qualität" dieser originellen Aufsätze, in denen Schings nicht nur seine umfangreiche Belesenheit unter Beweis stelle, sondern erfreulicherweise auch auf Fachjargon verzichte.
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