Wirtschaftswachstum erscheint in der Gegenwart in verstärktem Maße als Wohlstandsfaktor der gesamten Volkswirtschaft. Die Forschungsintensität nimmt demnach in diesem Bereich richtigerweise zu. Insbesondere rücken empirische Forschungsprojekte und deren Interpretation in den Vordergrund der Aktivitäten von Hochschulen und Wirtschaftsforschungsinstituten. Gleichzeitig steigen hierdurch die Anforderungen an die ökonometrische Ausbildung der Volkswirte. Das vorliegende Werk leistet einen Beitrag, statistisch-ökonometrisches Methodenwissen systematisch aufzuarbeiten und darzustellen. Darüber hinaus würdigen die Autoren den aktuellen Stand in der empirischen Wachstumsforschung kritisch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.05.2004
Warum war das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten in den neunziger Jahren weit höher als in Europa? Holger Schmidt erläutert in seiner Besprechung dieses von Hans-Rimbert Hemmer und Andreas Lorenz herausgegebenen Bandes, dass die Wachstumstheorie, die seit den achtziger Jahren eine Renaissance erlebe, zwar vielfältige Erklärungsansätze, aber selten klare Antworten auf solche Fragen hervorbringe - da ihr in den meisten Fällen die empirische Untermauerung fehle. Und diese Lücke versuche seit einigen Jahren nun die vergleichsweise junge Disziplin der Wachstumsempirie zu schließen, die Ansätze der Wachstumstheorie mit statistischen Methoden verknüpft. Der Rezensent kritisiert, dass den Implikationen der Wachstumsempirie für die Politik in diesem Buch nur wenig Raum gegeben worden sei. Hemmer und Lorenz hätten diese Kritik aber schon vorweggenommen, und dies auf die Forschungsagenda für die kommenden Jahre gesetzt. Und für die Studenten der Wirtschaftswissenschaften gebe die "didaktisch gelungene Aufarbeitung der schwierigen Materie", lobt Schmidt, bereits in der hier vorliegenden Form "einen breiten Überblick über das spannende Forschungsfeld der Wachstumsempirie".
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