Aus dem Amerikanischen von Hans Kray. Europaweit sind 23 Millionen Menschen vernetzt, und es kommen täglich Tausende dazu. Sowohl große Unternehmen als auch der Mittelstand und Kleinunternehmer entdecken zunehmend das dieses riesige Potential an möglichen Kunden, erkennen die immensen Chancen für Marketing und Vertrieb, für Innovationen, Wachstum und zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Doch nach welchen Gesetzmäßigkeiten funktioniert dieser neue Markt? Welche Kriterien sind bei der Entscheidungsfindung zu beachten? Wie können Internet-Nutzer als Kunden gewonnen werden? Auf diese und weitere Fragen gibt dieses in den USA hochgelobte Werk fundierte Antworten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.09.2000
Holger Schmidt weist in seiner Rezension darauf hin, dass dieses Buch in Amerika in kürzester Zeit "zu einem Standardwerk der neuen Ökonomie" geworden ist - was ihm nicht verwunderlich erscheint. Die Stärke des Bandes liegt für ihn nicht nur darin, dass die Autoren mit so manchen Mythen über die "New Economy" aufräumen, sondern dass sie auch dazu beitragen, eher konservativ eingestellten Managern "die Augen (zu) öffnen". So werde hier deutlich aufgezeigt, dass sich die Regeln der neuen Ökonomie zwar einerseits sehr von denen traditioneller Firmen unterscheiden, andererseits werde aber auch deutlich gemacht, dass ihre "Beherrschung (...) keine Hexerei" ist. Dies wird, so Schmidt, an mehreren Beispielen verständlich gemacht. So zeigen die Autoren etwa am Beispiel der Encyclopedia Britannica wie wichtig eine "kundenindividuelle" Produktpalette ist. Schmidt zeigt sich sehr angetan davon, wie die Autoren dem Leser einen Einblick in das Funktionieren der "Informationsgütermärkte" und erfolgversprechende Maßnahmen vermitteln.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.07.2000
Der Rezensent mit dem Kürzel "C. H." hat an diesem Buch vor allem gefallen, dass es nicht einfach nur Tipps und Ratschläge gibt, sondern dass die Autoren grundsätzliche ökonomische Gesetze erklären, die für das Internet ebenso gelten wie für die traditionelle Wirtschaft. Auf dieser Grundlage werde dann - bezogen auf das Internet - aufgeschlüsselt, welche Vor- und Nachteile Online-Geschäfte bieten. Das Buch richte sich damit vor allem an Unternehmer, meint "C. H.", denen es eine theoretische Basis für Entscheidungen und Strategien bietet. "Kritikwürdig" findet "C. H." nur den Titel, der einen populärwissenschaftlichen Ratgeber suggeriere. Tatsächlich biete das Buch viel mehr.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…