Im Auftrag des Zwinglivereins und des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte Zürich. Beiträge von Ruth Jörg, Alfred Schindler, Emidio Campi und anderen. Mit Abbildungen. Die Korrespondenz des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger (1504-1575), des Nachfolgers von Huldrych Zwingli, ist qualitativ von außerordentlicher historischer und theologischer Bedeutung und auch quantitativ wohl die umfangreichste des 16. Jahrhunderts überhaupt. Die kritische Edition dieses Briefwechsels blickt denn auch bereits auf eine lange Geschichte zurück.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.06.2002
Der mit "tmn." zeichnende Rezensent findet die Festschrift zum siebzigsten Geburtstag des Zürcher Kunsthistorikers Rudolf Schnyder, Konservators und Förderers der Edition von Bullingers Briefwechsel, sehr anregend. Die Bearbeiter des Briefwechsels und Herausgeber der Festschrift, Rainer Henrich und Hans Ulrich Bächtold, tragen mit dieser Festschrift zur größeren Kenntnis der "verschiedenen Facetten" der Bullingerzeit und der Zürcher Geschichte des sechzehnten Jahrhunderts bei, lobt der Rezensent. Jugendliche, "wenig charakterfeste Luftikusse" wie der Leiter der Tiroler Münzprägung, Hans Vogler der Jüngere, und der Schönschreiber Israel Stäheli sowie der Künstler Rudolf Gwalther und der italienische Reformierte Pier Paolo Vergerio würden umfassend vorgestellt.
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