Herausgegeben von Hartmut Schmidt, Eberhart Ketzel, Stefan Prigge.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2002
Ein Loblied auf den deutschen Ökonomen Wolfgang Stützel ist diese Rezension - und das besprochene Buch, eine posthume Festschrift zum 75. Geburtstag wohl ebenso. Stützels Beiträge - von der "Saldenmechanik" über die "Maximalblastungstheorie" bis zur "Teilhabersteuer" - sind, so Lars P. Feld, aus der neueren Wirtschaftswissenschaft nicht wegzudenken. Die Aufsätze befassen sich mit vier Bereichen: Bankpolitik, Bestandsökonomie, Währungs- und Konjunkturpolitik. Die Aufsätze erweisen die brennende Aktualität Stützels, etwa - so Peter Bofinger - in der europäischen Geldpolitik. Seine Thesen zur Arbeitsmarktpolitik scheinen Frank Schönborn, aber auch dem Rezensenten "nahezu prophetisch". Einzig Heiner Flassbeck - dem Lieblingsökonomen Oscar Lafontaines - wird die Bezugnahme auf Stützel vom Rezensenten streng untersagt. Dafür erklärt ihm Lars P. Feld noch mal, warum Lohnzuwächse schlecht sind für die Wirtschaft. Insgesamt aber ist dieser Band, findet Feld, "ein eigentliches Fest" - nur eines noch legt er der deutschen Wirtschaftswissenschaft, ein bisschen unmotiviert, will einem scheinen, nahe: "eine aktive Internationalisierung".
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