Nils Goldschmidt (Hg.), Michael Wohlgemuth (Hg.)

Grundtexte zur Freiburger Tradition der Ordnungsökonomik

Cover: Grundtexte zur Freiburger Tradition der Ordnungsökonomik
Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2008
ISBN 9783161482977
Kartoniert, 780 Seiten, 49,00 EUR

Klappentext

Dieser Band bietet anhand von Originaltexten eine Einführung in die Freiburger Tradition der Ordnungsökonomik. Die ausgewählten Texte geben die zentralen Inhalte und Positionen dieser Tradition wieder. Jeder einzelne Text wird ausführlich eingeleitet und kommentiert. Der Band ist in drei Hauptteile gegliedert: Im ersten Teil werden die Ansätze der Vertreter der Freiburger Forschungs- und Lehrgemeinschaft der 1930er und 1940er Jahre dargestellt. Teil zwei widmet sich verwandten Denkansätzen im Umfeld der Freiburger Schule. Im dritten Teil wird die "Freiburger Lehrstuhltradition" präsentiert, also zentrale Texte derjenigen Freiburger Universitätslehrer, die sich in je eigener Akzentuierung mit Fragen von wirtschaftlicher Ordnung und individueller Freiheit beschäftigt haben. Mit Originaltexten von: Franz Böhm, Constantin von Dietze, Ludwig Erhard, Walter Eucken, Edith Eucken-Erdsiek, Hans Gestrich, Hans Großmann-Doerth, Friedrich A. von Hayek, K. Paul Hensel, Joseph Höffner, Erich Hoppmann, Adolf Lampe, Hans Otto Lenel, Elisabeth Liefmann-Keil, Friedrich A. Lutz, Karl Friedrich Maier, Fritz W. Meyer, Leonhard Miksch, Alfred Müller-Armack, Bernhard Pfister, Erich Preiser, Wilhelm Röpke, Alexander Rüstow, Otto Schlecht, Manfred E. Streit, Viktor Vanberg und Erich Welter.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.08.2008

Alexander Kissler schöpft neue Hoffnung, dass Markt und Wettbewerb wieder gesellschaftlichen Zwecken dienen könnten. Wenn dieser Quellenband dem Rezensenten auch nicht verrät, wie das en detail geschehen soll, so hat er ihm doch die fortdauernde Gültigkeit der von Walter Eucken und Franz Böhm gelegten Freiburger Traditionslinie vergegenwärtigt. Mehr Freiburg, weniger Brüssel also? Kissler sieht die Autoren in "unverwelkter Frische" den Einfluss von Juristerei und Ökonomie auf politische Entwicklungen beklagen. Einen Neoliberalismus Freiburger Prägung scheint er, darin den Herausgebern folgend, durchaus für bedenkenswert zu halten.

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