Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.07.2001
Die Studie untersucht die in der Folge der Uruguay-Runde des Gatt entstandenen Alternativvorschläge zur Liberalisierung des Welthandels. Der Ansatzpunkt, um den es geht, sind die Zollhöhen. Die Strategien von EU und Apec unterscheiden sich dabei wesentlich: die EU tritt für eine "lineare", also alle Produktbereiche in gleicher Weise umfassende, Liberalisierung ein, die Apec-Staaten befürworten dagegen eine nach Sektoren differenzierte Liberalisierung, wie der Leser erfährt. Die Studie untersucht die möglichen Auswirkungen und kommt zu dem Ergebnis, das die Rezensentin Indira Gurbaxani "nicht überraschend" findet, dass der lineare Zollabbau "größere gesamtwirtschaftliche Erträge mit sich bringt" als der sektorale. Die Rezensentin lobt die Autoren dafür, dass ihnen die Verknüpfung von "Theorie, Empirie und Praxis" gelingt, dass sie den Politikern auch "konkrete Ratschläge" an die Hand geben. Dieses Buch, so ihr Fazit, sollte "genutzt werden."
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