In Afghanistan und anderen Krisengebieten riskieren unsere Soldaten Tag für Tag ihr Leben. Wieder heimgekehrt treffen sie mit ihren Erlebnissen oft auf Desinteresse, Unverständnis und sogar offene Ablehnung. Jetzt melden sie sich zu Wort und haben der Bundeswehrärztin Heike Groos ihre Geschichten erzählt. Erstmals, direkt und ungefiltert, berichten sie von dem, was sie nicht mehr loslässt: von Bildern des Krieges, die sie nicht vergessen und vom Leben nach dem Einsatz, in das viele nicht mehr zurückfinden können.
Mit aller schmerzlicher Deutlichkeit haben Thomas Hummitzsch die insgesamt 22 Berichte des neuen Buchs der bekannten Militärärztin die Folgen des Afghanistankrieges im eigenen Land vor Augen geführt. Darin belegen Bundeswehrangehörige die von Heike Groos in ihrem ersten Buch formulierte These, die deutsche Armee sei mit dem Afghanistan-Einsatz heillos überfordert. Der Kritiker spricht von der Wut Betroffener, die sich der Häme ihrer Kameraden ausgesetzt sahen, weil sie nach der Rückkehr aus dem Krieg psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nahmen. Auch die Forderung von Betroffenen nach Hilfe und Verständnis teilt der Kritiker bedingungslos.
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