110 Minuten. Gelesen und gesungen von Ulrich Tukur. Mit Musik des Efim Jourist Quartetts.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.12.2002
Deutlicher kann ein Verriss kaum ausfallen. Martin Z. Schröder ist über die Interpretation von Ulrich Tukur dieser gleichermaßen "ironischen" wie "romantischen" Texte von Heinrich Heine richtig sauer. Einmal, weil der Rezensent Ironie und Romantik durch diese eher "kabarettistische" und damit volkstümliche Interpretation mit Akkordeon ertränkt sieht, zum anderen, weil Tukur viel zu viel von sich selbst in die Darbietung hineinlege. Heinrich Heine jedenfalls, gibt der verärgerte Schröder dem Leser mit auf den Weg, habe zum Glück dieses "schwer erträgliche Geräusch" von einem Hörbuch nicht zu verantworten.
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