Helene de Beauvoir

Souvenirs

Ich habe immer getan, was ich wollte
Cover: Souvenirs
Elisabeth Sandmann Verlag, München 2014
ISBN 9783938045893
Gebunden, 320 Seiten, 24,95 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Karin Sagner. Hélène de Beauvoirs Lebenserinnerungen erzählen das Leben einer außergewöhnlichen Künstlerin, das fast das gesamte 20. Jahrhundert umfasst. Sie gehörte zum glamourösen Zentrum der intellektuellen und künstlerischen Avantgarde in Paris um Sartre, Simone de Beauvoir, Camus und Picasso. Obwohl Hélène de Beauvoir (1910 2001) in ihrem Freiheitsdrang oft entschlossener und mutiger war als ihre erfolgreiche und international verehrte große Schwester Simone, stand und steht sie bis heute in deren Schatten. Hier gilt es eine vielseitige und vielschichtige Frau neu zu entdecken und zu würdigen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.01.2015

Angetan zeigt sich Rezensent Hans-Jörg Rother von Wolfgang Kohlhaases Texten aus den letzten sieben Jahrzehnten. Interessiert liest der Kritiker nicht nur die Gedanken des Drehbuchautors über die eigene Filmarbeit, sondern insbesondere auch Ausführungen über wichtige film- und kulturpolitische Fragen, die ihn in der DDR beschäftigten. Dort forderte er vor allem "Realismus" und "Emanzipation" in den Filmen, informiert der Rezensent, der hier auch viel über die historischen Hintergründe erfährt. Nicht zuletzt lobt Rother die in diesem herrlichen Band versammelten Kurzporträts von Freunden und Weggefährten Kohlhaases.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 20.01.2015

Nach der Lektüre der von Karin Sagner herausgegebenen und nun erstmals auf Deutsch zu lesenden Erinnerungen Helene de Beauvoirs ist Rezensentin Catrin Lorch ein wenig ermüdet. Zu wenig Neues, Interessantes entdeckt die Kritikerin hier: Erinnerungen an die ältere Schwester, Anekdoten, die Lorch schon an anderer Stelle gelesen hat oder Schilderungen von Treffen mit Sartre, Picasso, Breton oder Aragon, die eher blass bleiben. Selbst Beauvoirs hier notierte Erinnerungen an ihre Zeit als Diplomaten-Gattin können die Rezensentin nicht beeindrucken. Einzig die Rezensionen ihrer eigenen Ausstellungen lassen die Kritikerin ein wenig erzählerisches Talent erkennen. Auch der großangelegte Bildteil mit Familienfotos und Bildern der Malerin hat Lorch durchaus gefallen.

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