was wissen wir von dem Mann, dessen Staat den höchsten Lebensstandard im Ostblock hatte und in dem die unzufriedensten Menschen lebten? Wusste Erich Honecker, was in seinem Land geschah? Wollte er wirklich so lange regieren? Warum ist er nicht abgetreten? Ist er sehend in den Untergang getaumelt? Frühere Biographen haben Honecker geliebt oder gehasst, bewundert oder verachtet. Jetzt, wo sich der Pulverdampf über dem Schlachtfeld der Alltagspolitik verzogen hat, ist es Zeit für eine sachliche Neubewertung des Politikers und des Menschen Erich Honecker. Henrik Eberle hat die Archivalien des persönlichen Büros von Erich Honecker sowie die aktuelle Forschungsliteratur ausgewertet und kommt zu teilweise überraschenden Einsichten. Also schreibt Eberle nicht nur über den Jäger, Skatspieler und Landsitzinhaber, sondern über die Leistungen und Erfolge, die Fehler und Irrtümer des Generalsekretärs und Staatsratsvorsitzenden.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…