Aus dem Englischen von Yamin von Rauch. Wir verwöhnen unsere Haustiere, und abends grillen wir Rindersteaks. Wir sehen uns Naturdokumentationen an und wissen gleichzeitig, dass die meisten Nutztiere ein elendes Leben führen, bis sie auf unseren Tellern landen. Henry Mance zeigt uns, wie wir diese Widersprüche auflösen und einen respektvolleren Umgang mit allen Arten dieses Planeten etablieren können.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 04.11.2021
Rezensentin Susanne Billig lernt in Henry Mances neuem Buch, was sie gegen das Tierleid in unserem Zeitalter unternehmen kann. Der britische Journalist untersucht das mit seinen Recherchen das Verhältnis von Mensch und Tier in zweit Teilen: der erste Part ist dem Ernährungsaspekt gewidmet und den damit zusammenhängenden Institutionen, im zweiten Teil geht es um die Tier(er)haltung, von Nutztieren wie Haustieren, erklärt Billig. Mances Erzählweise findet die Rezensentin detailreich und gelungen dicht. Wenn er in einem Schlachthof anheuert, mit Jägern und Fischern loszieht und seine Erfahrungen beschreibt, kann sie darin weder Polarisierung noch Eitelkeit erkennen, dafür jedoch eine Identifikationsmöglichkeit für die Leser. Die Sechs-Punkte-Lösung gegen das Tierleid führt Billig zum Fazit des Autors: Tiere müssen nicht geliebt, sondern einfach in Ruhe gelassen werden.
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