"Beinahe ein Schock" sei es, so Jens Thiele, dass in einem Bilderbuch über das Töten eines Fischs gesprochen wird. Dieser Fisch wird von einem kleinen Jungen gefangen, der nun nicht weiß, was er mit seinem Fang anstellen soll. Ihn wieder ins Wasser werfen, wie das die Gäste eines Fischrestaurants fordern? Er entschließt sich, dem Fisch den Kopf abzuschneiden und empfindet sowohl Traurigkeit als auch Stolz. Thiele bespricht dieses ungewöhnliche Kinderbuch mit spürbarer Sympathie, zumal der Autor seiner Ansicht nach "ohne Pathos, ohne Sentimentalität" und auch ohne moralisierende Attitüde dabei das Thema Verantwortung behandelt. Großes Lob spricht er auch für die "ungestümen" Illustrationen aus, die - wie er findet - einen gelungenen Kontrast bilden zu der eher "bedächtig" erzählten Geschichte.
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