Aus dem Lateinischen übersetzt und mit einem Nachwort von Christoph Schmitz-Scholemann. Mit einem Vorwort von Uwe Tellkamp. Als der römische Dichter Horaz sein Ende nahen fühlte, wollte er etwas schreiben, "das niemand entbehren kann, weder Arm noch Reich, weder Jung noch Alt". Herausgekommen sind 20 Briefe voller Weisheit, Lebenslust und hintergründigem Humor. Ihre Aktualität und Faszination ist bis heute ungebrochen. Christoph Schmitz-Scholemann hat die raffiniert gebauten lateinischen Verse in ein unaufdringlich rhythmisiertes "elegantes Neuhochdeutsch transformiert" (Wulf Kirsten). So wird die Lektüre des 2000 Jahre alten Textes zu einem ästhetischen und moralischen Vergnügen für Leserinnen und Leser des 21. Jahrhunderts. Überarbeitete Neuausgabe des 2005 unter dem Titel "Cum ridere voles…" erschienenen vergriffenen Erstauflage.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2020
Rezensent Andreas Platthaus erkennt den Anspielungsreichtum und die ironische Frische der Briefe des Horaz. Davon können sich heutige Kolumnisten eine Scheibe abschneiden, findet er. Die vorliegende, leicht überarbeitete Prosa-Übersetzung von Christoph Schmitz-Scholemann von 2005 scheint Platthaus gut lesbar, ja "zeitgemäß". Das "weitgehend unpolitische", kunstvolle Vorwort von Uwe "Der Turm" Tellkamp veranlasst Platthaus zu der Hoffnung, Tellkamp möge bald wieder Schriftsteller sein, nicht politisierender Autor.
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