Huberta von Voss

Porträt einer Hoffnung. Die Armenier

Lebensbilder aus aller Welt
Cover: Porträt einer Hoffnung. Die Armenier
Hans Schiler Verlag, Berlin 2004
ISBN 9783899300871
Kartoniert, 415 Seiten, 28,00 EUR

Klappentext

Von Karabach bis an den Rio de la Plata: 40 Lebensbilder von Armeniern aus aller Welt sprechen von der Hoffnung, als Volk in der Diaspora zu überleben und Frieden mit der eigenen Geschichte zu finden. Mit einem Geleitwort von Yehuda Bauer (Yad Vashem, Jerusalem) und einleitenden Beiträgen von Huberta von Voss (Berlin), Vahakn N. Dadrian (Cambridge), Taner Akcam (University of Minnesota), Tessa Hofmann (FU Berlin), Wolfgang Gust (Hamburg).

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.04.2005

Die Rezensentin Sabine Berking ist offenkundig beeindruckt von dem Panoramablick auf das armenische Leben, das sich seit dem Genozid an der Volksgruppe vor allem in der Diaspora abspielt. Auch den historischen Einleitungsteil findet sie gelungen. Huberta von Voss porträtiert ihre erweiterte Familie, die in der ganzen Welt verstreut lebt und lässt zudem auch noch gut zwei Dutzend andere Autoren zu Wort kommen. Die Rezensentin lernt , dass es Zentren der Diaspora gibt, etwa Beirut, Buenos Aires, Los Angeles oder Kalkutta. Zwar moniert sie, dass an manchen Stellen "weniger mehr gewesen wäre?, doch alles in allem ist sie beeindruckt: "Kein Buch über den Mord, sondern eines vom Überleben.?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.04.2005

In einer Sammelbesprechung behandelt Jörg Später drei Bücher zum Völkermord an den Armeniern, die ihn alle nicht zufrieden gestellt haben, wie er in meist knappen Bemerkungen zu Protokoll gibt. Der von Huberta von Voss herausgegebene Sammelband "Porträt einer Hoffnung" findet er vorschnell. Der Völkermord selbst wird nicht berichtet oder belegt, sondern lediglich "festgestellt", moniert Später. Stattdessen werde in verschiedenen Beiträgen versucht, "Sympathie für die Armenier" zu wecken - mit Verweis auf einzelne Lebenswege, den Behauptungswillsen des Volkes, ihre Würde, ihre kulturelle Leistung. Als hsitorischen Zugang findet er dies immerhin originell.
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