Mit 16 Farbtafeln und 129 SW-Abbildungen. Wenn man im 19. Jahrhundert eher von Geschichtsmalerei als von Historienmalerei spricht, dann zeigt sich darin der gewandelte Status einer Gattung, die in der überkommenen Hierarchie ganz weit oben angesiedelt war. Die Studie will zeigen, wie sich diese Entwicklung im Falle einer Werkgruppe darstellt, die zu den bekanntesten des deutschen 19. Jahrhunderts gehört, heute aber aufgrund von Kriegsverlusten und einer allgemeinen Skepsis gegenüber den behandelten Themen eher vernachlässigt wird.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.02.2002
Für Rezensent Franz Zelger ist der Gegenstand der Untersuchung - der Maler Adolph Menzel - so spannend, dass er fast ausschließlich über Menzel, seine Bilder und seine Modernität spricht und kaum über das Buch. Zum Ende gibt's dann aber doch noch Lob für Hubertus Kohles Studie: "Komplex, kompakt und stringent aufgebaut" findet Zegler sie. Dass Kohle die Besonderheiten der Bilderserie zu Friedrich dem Großen deutlich macht, indem er sie mit den "zeitgeschichtlichen, kunsthistorischen und theoretischen" Zusammenhängen in Beziehung setzt und so auch die "Erzählstrukturen der Bilder" nachvollziehbar werden, das macht für Zegler die Qualität des Werks aus.
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