Mit 170 farbigen Abbildungen. Aus dem Englischen von Hanne Henninger. "Ich begann wohlweislich mit einer Karte und machte die Geschichte passend." J.R.R. Tolkien
Karten sind mitreißend, voller Wunder und Magie. Sie versprechen Abenteuer und Spannung wie eine gute Geschichte. Deshalb sind sie auch bei Schriftstellern sehr beliebt. Robert Louis Stevenson erfand eine Karte, um ein Kind zum Träumen zu bringen und dadurch entstand die Idee für 'Die Schatzinsel'. Auch in Tolkiens Werken lassen die liebevoll gezeichneten Karten seine fiktive Welt lebendiger werden. Mercators Weltprojektionen faszinieren J.K. Rowling oder Robert Macfarlane genauso wie Google Maps, das Liniennetz der U-Bahn und die Monster auf alten Himmelsgloben. Stets verraten uns die Karten ganz persönliche Erlebnisse und Erinnerungen großer Klassiker und moderner Autoren. Dieser fantastische Atlas nimmt Sie mit auf eine turbulente Reise.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 12.07.2019
Rezensent Günther Wessel ist ganz hingerissen von diesem Buch. Neben dem Herausgeber Huw Lewis-Jones schreiben 23 weitere AutorInnen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Karten, erzählt er: der Schriftsteller Robert Macfarlane etwa zeigt uns, wie alte Kulturvölker Karten anfertigten oder Sandi Toksvic erzählt, wie die Britin Phyllis Pearsall, nachdem sie sich in London verlaufen hatte, den "A-Z Stadtplan" erfand. Aber es geht offenbar auch um Karten über Orte, die es nur in der Literatur gibt, Lilliput zum Beispiel. Wessel jedenfalls ist höchst angetan, wozu auch die "opulente" Illustrierung beiträgt.
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