Ingo Rose, Barbara Sichtermann

Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs

Cover: Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs
Edition Ebersbach, Berlin 2006
ISBN 9783938740071
Gebunden, 248 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Die Autoren zeigen in ihrem Buch, an welchen Ecken, Kanten und Zentren es heute im Zusammenleben brennt und kriselt. Sie zeigen aber auch auf , wo die Lösungen liegen könnten. Dass eine Frau es bis ins Bundeskanzleramt geschafft hat, ohne dass die Börse kracht, hat eine Vorgeschichte, und die heißt Emanzipation. Durch die Frauenbewegung und den Zuwachs an Chancen für den weiblichen Teil der Bevölkerung ist das Geschlechterverhältnis aus der Balance geraten. Nicht nur das Selbstverständnis der Frauen, auch das der Männer sucht eine neue Mitte. Dabei sind sich Frauen des Wandels, dem sie ihr Selbstbild und ihre Lebenspläne unterwerfen, viel bewusster als Männer.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.04.2007

Ein wenig "komplexer, ausgewogener und einfallsreicher" als andere Bücher aus der neuen Ecke der Männer-Ratgeber findet Kristina Maidt-Zinke dieses Buch von Barbara Sichtermann und Ingo Rose, das sie in einer Mehrfachbesprechung nur kurz anspricht. Zumindest denjenigen, die sich für Bücher über die neuesten Konstellationen an der Geschlechterfront interessieren, verspricht Maidt-Zinke in diesem Buch "Kurzweil", warnt allerdings vor einem leicht gouvernantenhaften Ton.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 26.04.2006

Der Titel von Ingo Roses und Barbara Sichtermanns Buch verspricht "zuviel", wenn er "Nervenzusammenbrüche" in Aussicht stellt, nichtsdestotrotz bietet er ausführliche Betrachtungen über die Lage einer "vernachlässigten Spezies", so Ingrid Müller-Münch zufrieden. Die Beobachtung der Autoren, dass das "starke Geschlecht" im Zuge der Veränderungen unter der Frauenemanzipation "schwächelt", sei zwar nicht gänzlich neu, werde hier aber mal aus der Perspektive der Männer betrachtet, wobei eben doch neue Aspekte zutage treten, wie die Rezensentin bemerkt. Dass sich die Autoren dabei kaum auf eine "kritische Männerforschung" stützen konnten, sondern auf den "Umweg der Frauenforschung" angewiesen waren, honoriert die Rezensentin ebenso.

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