Interessante Zeiten, könnte man sagen

Fragile. Europäische Korrespondenzen. die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik

Klappentext

Der "Versuch Europa", der Versuch, ein nationenübergreifendes Gemeinschaftsmodell zu imaginieren und zu stabilisieren, bleibt politisch und kulturell brisant. Das Netzwerk der Literaturhäuser hat deshalb vierzehn Autorinnen und Autoren aus den Ländern Europas eingeladen, mit Briefpartnern im deutschsprachigen Raum in einen mehrmonatigen Austausch über aktuelle gesellschaftliche, kulturelle oder politische Themen zu treten, die Ihnen ebenso wertvoll wie gefährdet erscheinen. Die Briefpartner sind Jan Wagner und Nikola Madzirov, Irena Brežná und Anna Schor-Tschudnowskaja, Katharina Schultens und Cristina Ali Farah, Carmen-Francesca Banciu und Mirela Ivanova, Martin Pollack und Yevgenia Belorusets, Annika Reich und Zeruya Shalev, Ingo Schulze und László Györi, Georg Klein und Victor Martinovich, Carlo Ihde und Szczepan Twardoch, Karl-Markus Gauss und Dževad Karahasan, Björn Bicker und Ece Temelkuran, Kathrin Röggla und A.L. Kennedy, Antje Rávic Strubel und Lena Andersson, Ruth Schweikert und Cécile Wajsbrot.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.07.2017

Rezensent Lothar Müller liest die aktuelle Nummer der Zeitschrift "die horen", die 14 Korrespondenzen zwischen europäischen Schriftstellern versammelt, als aktuellen europäischen Gegenwartsroman und Kaleidoskop der Krise. Ob Antje Ravic Strubel der Schwedin Lena Andersson ihre Plattenbaukindheit erzählt oder der Ungar Laszlo Györi in der Korrespondenz mit Ingo Schulze den Tod Peter Esterhazys beklagt, immer begegnet Müller Träumen, Erinnerungen in Zügen, auf Fähren, in Flugzeugen und vor allem: der Gegenwart.
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