Isabella Rossellini

Im Namen des Vaters, der Tochter und der heiligen Geister

Erinnerungen an Roberto Rossellini
Cover: Im Namen des Vaters, der Tochter und der heiligen Geister
SchirmerGraf Verlag, München 2006
ISBN 9783865550248
Gebunden, 143 Seiten, 24,80 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen und Italienischen von Marion Kagerer, Carina von Enzenberg, Marianne Schneider und Viktoria von Schirach. Mit Beiträgen von Ingrid Bergmann, Roberto Rossellini, Federico Fellini und anderen. Roberto Rossellini würde im Frühjahr 2006 hundert Jahre alt. Der große italienische Regisseur, der mit "Rom, offene Stadt" Filmgeschichte machte, erlangte aber auch Berühmtheit als der Mann, der zwischen den beiden schönsten, aufregendsten Frauen seiner Zeit stand: zwischen Anna Magnani und Ingrid Bergmann. Sein Geburtstagsgeschenk bekommt er nun von einer dritten: Tochter Isabella hat dieses einzigartige Bilder- Erinnerungsbuch für den geliebten Vater zusammengestellt. Neben Photos aus dem Familienalbum und Bildern aus Rossellinis berühmtesten Filmen "Rom, offene Stadt", "Stromboli" oder "Deutschland, Stunde Null" enthält es erstmals auf deutsch veröffentlichte Interviews mit dem Meister des Neorealismus, zum Beispiel von Francois Truffaut.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.06.2006

Ein "wunderschönes" Buch und ein würdiges Dokument für den großen Roberto Rossellini, seufzt Ursula Krechel glücklich, das sich prächtig auf jedem Coffee Table mache, aber auch inhaltlich einiges zu bieten habe. Isabella Rosselini übernehme wie eine Schauspielerin die Rollen der Figuren, von denen sie erzählt und werde eins mit ihnen, in erster Linie mit ihrem Vater, aber auch der Mutter, Charlie Chaplin oder Federico Fellini. Dabei bleibe sie auch bei prekären Themen wie der durch die Mutter ausgestochenen Anna Magnani immer "souverän". Das Erfolgsgeheimnis der Biografin Isabella Rossellini sieht Krechel im literarischen Finale ihrer Besprechung im Vertrauen auf die Liebe zu dem Personal ihrer Erinnerungen.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.06.2006

Ein "wunderschönes" Buch und ein würdiges Dokument für den großen Roberto Rossellini, seufzt Ursula Krechel glücklich, das sich prächtig auf jedem Coffee Table mache, aber auch inhaltlich einiges zu bieten habe. Isabella Rosselini übernehme wie eine Schauspielerin die Rollen der Figuren, von denen sie erzählt und werde eins mit ihnen, in erster Linie mit ihrem Vater, aber auch der Mutter, Charlie Chaplin oder Federico Fellini. Dabei bleibe sie auch bei prekären Themen, wie der durch die Mutter ausgestochenen Anna Magnani, immer "souverän". Das Erfolgsgeheimnis der Biografin Isabella Rossellini sieht Krechel im literarischen Finale ihrer Besprechung im Vertrauen auf die Liebe zu den Personen ihrer Erinnerungen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.05.2006

Als "vollkommen unambivalentes Zeugnis" töchterlicher Liebe hat Rezensentin Verena Lueken Isabella Rossellinis "amüsantes" Erinnerungsbuch an ihren Vater empfunden, dem sie außerdem sorgfältige Gestaltung bescheinigt. Es scheint nicht nur ein sehr plastisches Bild davon zu vermitteln, wie es im Hause Rossellini zugegangen ist. Auch die angerufenen Geister des Vaters, also Fellini, Ingrid Bergmann oder Sonali das Gupta scheinen für einen intensiven Eindruck zu sorgen. Freudig nimmt die Rezensentin auch das Drehbuch von Isabella Rossellinis Kurzfilm über ihren Vater, Fotos, Zeichnungen sowie einen "verspielten Brief" des Regisseurs an seine Kinder als Teil des Buches wahr.
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