Aus dem Ungarischen von György Buda. Der ungarische Schriftsteller Iván Sándor hat einen Roman über die Höllenfahrt eines als Husar kämpfenden jungen Ungarn an allen Fronten des Ersten Weltkrieges geschrieben. Auf einer Bildungsreise nach Paris wird der fesche Reiter Ádám Kiss als französischer Soldat rekrutiert. Aus deutscher Gefangenschaft gelangt er durch einen verzweifelten Akt in die Österreichisch-Ungarische Armee. Unglaubliche Grausamkeit wird bei den Sturmangriffen an der russischen und dann an der italienischen Front zum Alltagserlebnis.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.10.2014
Zsuzsanna Gahse kennt die ungarisch-jüdische Sicht Iván Sándors auf den Zweiten Weltkrieg. Wenn der Autor in diesem Buch nun den Ersten Weltkrieg in den Blick nimmt, fällt der Rezensentin vor allem die Gesichtslosigkeit auf, durch die der Autor das Desaster kennzeichnet, sowie die Parallelen, die Sandor hier zum Zweiten Weltkrieg zieht. Der "Husaren-Roman" erscheint ihr wie ein riesiges Kriegsgemälde, auf dem die Protagonisten als gesichtslose, einsame Gestalten umherirren.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…