Herausgegeben von David Selbourne. Über 700 Jahre verschollen und erst kürzlich wiederentdeckt: der sensationelle Reisebericht des Jacob von Ancona über seinen Aufenthalt in China von 1270-1273.
Anconas Bericht aus dem China des 13. Jahrhundert ist eine "fesselnde Lektüre", lobt Tilman Spreckelsen, auch wenn die Authentizität des Manuskripts als ungesichert gelten muß. Sollte es keine Fälschung sein, wäre dem Herausgeber Selbourne ein schier unglaublicher Fund geglückt. Am Autor lobt er den Humor, die Neugier und das große Wissen. Doch nicht zuletzt auch dessen menschliche Schwächen - Eitelkeit und sein Überlegenheitsgefühl Menschen anderer Religionszugehörigkeit und anderer Herkunft gegenüber - mache den interessanten und unterhaltsamen Charakter des Buches aus. Das Reisetagebuch sei, schwärmt Spreckelsen, ein "faszinierender Text und ein großes Lesevergnügen".
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