Aus dem Französischen von Hans-Dieter Gondek. In diesem Dialog mit der bekannten französischen Psychoanalytikerin und Intellektuellen Elisabeth Roudinesco erklärt Jacques Derrida noch einmal viele seiner umstrittenen Gedanken und Theorien. Er umreißt das französische Geistesleben der letzten 40 Jahre und gibt einen Ausblick auf Fragen der Gegenwart. Derrida und Roudinesco öffnen im Gespräch einen Horizont, geben erste Antworten auf anstehende und kommende Fragen und verweisen auf die Dämmerung, in der sich abzeichnet, "woraus ... Morgen gemacht sein" wird.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.05.2006
Angetan zeigt sich Rezensent Klaus Englert von diesem Band mit neun Gesprächen, die der Philosoph Jacques Derrida und die Psychoanalytikerin Elisabeth Roudinesco über Themen wie Psychoanalyse, Judentum, Antisemitismus und Todesstrafe zwischen Herbst 2000 und Frühjahr 2001 miteinander führten. Die Gespräche belegen für Englert nicht nur das in seinen letzten Lebensjahren zunehmende Interesse Derridas, sich einem breiteren Publikum mitzuteilen. Sie spiegeln für ihn auch das zunehmende politische Interesse des Philosophen, das in seinen Veröffentlichungen seit den achtziger Jahren deutlich wurde. In diesem Kontext hebt Englert das weltweite Engagement Derridas gegen die Todesstrafe hervor und würdigt ihn als "Jet-Set-Philosoph" der Menschenrechte. Nur die Übersetzung findet er stellenweise etwas nachlässig
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