Aus dem Französischen von Stefan Lorenzer. Mit einer Replik von Irving Wohlfarth.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.07.2004
In einer Mehrfachbesprechung widmet sich Michael Mayer all den Neuerscheinungen von Jacques Derrida, die sich im Laufe des vergangenen Jahres so auf seinem Schreibtisch angesammelt haben. Das Bändchen "Fichus" enthält die Dankesrede, die Derrida bei der Entgegennahme des Theodor-W.-Adorno-Preises in Frankfurt gehalten hat. Der Rezensent sieht in ihr nicht nur eine höfliche Verbeugung vor dem Frankfurter Philosophen, sondern eine Wahlverwandtschaft aufscheinen, die er an dem bisweilen "aberwitzig anmutenden Versuch" festmacht, der Kehrseite der abendländischen Rationalität rational beizukommen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…